ETSV beim Deutschen Turnfest 2017 in Berlin

Mit 24 Teilnehmern war der ETSV Lauda beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin dabei, das mit rund 80.000 Aktiven gegenüber dem Turnfest vor vier Jahren in der Rhein-Neckar-Region fast doppelt so viele Anmeldungen verbuchen konnte.

Schon im Vorfeld waren die Frühstücksdienste in der als Quartier zugeteilten Theodor-Heuss-Schule unter den Vereinen des Main-Neckar-Tungaus aufgeteilt worden, weil der DTB nicht, wie sonst üblich, genügend Patenvereine finden konnte. Trotz der erhöhten Sicherheitskontrollen von Rucksack und Taschen und einer Bewachung der Schulen herrschte an allen Tagen eine fröhliche Stimmung, die schon beim erstmals durch das Brandenburger Tor führenden Festzug unter dem Turnfest-Motto „Wie bunt ist das denn!“ zu spüren war.

Von Sonntag bis Mittwoch wurden die traditionellen Wahlwettkämpfe (WWK) in den unterschiedlichsten Altersklassen absolviert. Erfolgreichste Teilnehmer/innen waren Barbara Ludwig auf Platz zwei und Fee Ungar auf Platz drei im WWK Gymnastik sowie Orsolya Somodi und Felix Röttger im WWK Schwimmen auf dem dritten Platz. Bei ihrer ersten Teilnahme am Gymnastik- Synchronwettkampf kamen Fee und Sinja Ungar auf Anhieb unter die Top Ten der Teilnehmerteams.

Auch die Aktiven des ETSV folgten der Einladung des Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig, der vor einer Führung durch die Gebäude des Deutschen Bundestags im Saal des Ernährungs- und Landwirtschaftsausschusses einige Fragen zur aktuellen Politik beantwortete. Zu den Highlights des Berlin-Besuchs gehörten der Aufstieg in die Glaskuppel über dem Plenarsaal, der Besuch der Stadiongala mit der anwesenden Kanzlerin Angela Merkel und der Verabschiedung von Fabian Hambüchen. Ausgelassen wurde nach den Wettkampftagen beim Badischen Abend in den Messehallen gefeiert, in denen auch die Turnfest-Akademie mit Europas größtem Sportkongress und über 600 Angeboten in den Themenbereichen Management, Fitness- und Gesundheitssport, Kinderturnen und DTB- Sportarten für Vielfalt in Theorie und Praxis sorgte.